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Sammlungen Bild- und AV-Medien

N 1 - Fotos (Laufzeit: 1850 - 2016, 3895 Archiveinheiten)

Der Bestand umfasst Positivabzüge von Fotoaufnahmen, die auf unterschiedlichen Wegen ins Stadtarchiv gelangt sind. Zur Zeit sind die Abzüge in einer Hängeregistratur mit Sachsystematik abgelegt. Die Fotos werden sukzessive in Augias erfasst und digitalisiert. Häufig lassen sich Fotograf, Aufnahmedatum und dargestellte Personen nicht mehr identifizieren. Gebäude sind nicht immer eindeutig zuzuordnen. Erkennbar ist, dass ein großer Teil der Aufnahmen entweder aus Publikationen zur Geschichte Lemgos und der Ortsteile entstammt oder für diese Publikationen angefertigt wurden (siehe Forums-Hefte, Lemgoer Hefte, Ortschroniken...). Die Negative zahlreicher Aufnahmen aus N 1 liegen im Bestand N 2 Negative.

In den Bestand N 1 wurden auch Fotoaufnahmen aus bestehenden Nachlässen aufgenommen. Diese Fotoaufnahmen sind im jeweiligen Nachlass ausgewiesen, mit Verweis auf die Sachgruppe im Bestand N 1.

Von Interesse sind sicherlich die Häuserfotografien (nach Straßen und Hausnummern geordnet, siehe dazu Bestand N 13), die Fotoüberlieferung zur NS-Zeit (Besuche NS-Prominenz, Kämpfer-Ehrungen, Feste...) und die Aufnahmen Lemgoer Industriebetriebe.

Die Signaturfolgen mit N 1 D 1 ff. beziehen sich auf nur digital vorliegende Fotoaufnahmen. Das Kürzel "D" bezieht sich dabei auf "Digital".

Bei der fortlaufenden Verzeichnung des Bestandes im Archivprogramm Augias werden auch die Fotos in geringer Auflösung eingescannt und als Digitalisat mit der Datenbank verknüpft, so dass auch eine bildliche Vorschau im Lesesaal des Stadtarchivs möglich ist. Aus urheberrechtlichen Gründen sind diese Digitalisate nicht im Internet verfügbar. 

 

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N 2 - Negative (Laufzeit: 1888 - 2001, 2443 Archiveinheiten)

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Die Negativsammlung des Stadtarchivs setzt sich aus drei Teilen zusammen: die allgemeine Sammlung (in Augias verzeichnet), die Sammlung Lisa Weitkus, geb. Theopold (vgl. NL 23) und die Sammlung Hugo Scheidt (vgl. NL 27). Die letzteren beiden sind nur auf Karteikarten erschlossen und im Lesesaal des Stadtarchivs zu benutzen.

Das Signaturschema der allgemeinen Sammlung bei Augias setzt sich aus drei Teilen zusammen: Nummer des Ordners (es gibt insgesamt 4), Seite innerhalb des Ordners und Reihennummer (des betreffenden Negativstreifens). Dies gilt für die Signaturen, die mit 212, 213, 285 oder 374 beginnen.

Nicht alle Klassifikationspunkte in der Systematik enthalten Negative, da die Systematik identisch ist mit der des Fotobestandes N1. Dort findet man an der entsprechenden Stelle Positive/Abzüge. Die Abzüge bzw. Positive in Bestand N 1 basieren vielfach auf Negativen in diesem Bestand.

 

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N 3 - Dias (Laufzeit: 1870 - 2000, 7490 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst Dia-Aufnahmen, die keinem anderen Bestand zugewiesen wurden und häufig keine eigenständige Bestandsbildung rechtfertigen würden. Die Erfassung erfolgte zunächst auf Karteikarten nach einer Sachsystematik. Eine Retrokonversion des Kartei-Findmittels in die Archivdatenbank Augias konnte durch die ehrenamtliche Kraft Frau Ute Bugla im Juni 2015 abgeschlossen werden. Damit ist der gesamte Bestand in der Archivdatenbank Augias verzeichnet.

Die Diasammlung wurde 1990/91 erstmals verzeichnet. Die Sammlung setzt sich aus Aufnahmen des Archivleiters Dr. Hoppe und des Archivmitarbeiters Porst aus den 1960er und 1970er Jahren zusammen. Hinzu kommen Aufnahmen aus der Sammlung der Hauptschule I aus den 1950er Jahren (N 3 / 2434 - 2446, 5215 - 5221, 5387 - 5395, 5565 - 5956), von Hartmut Walter (N 3 / 5957 - 6004, 6140 - 6145), Ernst-August Rullkötter (N 3 / 4946 - 5025), Gertrud Sprenger (N 3 / 5160 - 5189), Rainer Langströf (N 3 / 1496 - 1512, 1622 - 1632, 1823 - 1824, 2015 - 2016, 2160, 2424), Planungsamt, Wettbewerb Gestaltung des Gebietes um Alt St. Loyen (N 3 / 6146 - 6196), Tiefbauamt/Straßenbau (N 3 / 6005 - 6117) und verschiedenen anderen Fotografen.

Hoppe und Porst haben zum Teil auch Fotos anderer Lemgoer Fotografen (wie Bolzau, Ohle, Frevert) als Dias reproduziert. In den Beständen N 1 und N 13 finden sich Abzüge (?) von Dias aus diesem Bestand. Im Bestand N 2 finden sich ebenfalls häufig identische Aufnahmen. Alt-Signaturen wurden bei der Retrokonversion in die Archivdatenbank Augias mit übernommen. Diese Alt-Signaturen finden sich häufig bei den Fotoabzügen im Bestand N 1 und N 13. Eine Konkorrdanz ist damit gegeben.

Die Fotodokumentation (Dias) des städtischen Planungsamtes zu den Baudenkmälern Lemgos befindet sich im Bestand N 14.

 

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N 4 - Postkarten (4 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst Postkarten mit Lemgoer Motiven aus dem 20. Jhd. Der Bestand setzt sich aus drei Karteikästen mit Postkarten und einem Postkartenalbum zusammen. Die Kästen und das Album repräsentieren dabei jeweils eine Verzeichnungseinheit. Die Postkarten in den Karteikästen sind thematisch geordnet. Die Themengruppen sind bei den Verzeichnungseinheiten angegeben. Im Lesesaal können nur die Kästen oder das Album als Ganzes bestellt werden.

Die Postkarten sind durch Schenkungen und Ankäufe in das Stadtarchiv gelangt.Beschriftungen und rückwärtige Beschreibungen der Postkarten sind nicht erfasst.

 

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N 5 - Negativglasplatten (81 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst Reproduktionen von Zeichnungen und Bildern Lemgoer Häuser, Hausinschriften, Tore, Wappen, Skulpturen u. ä. Die Originale der meisten Zeichnungen befinden sich in der sogenannten "Lippe-Bildsammlung" oder "Heimatsammlung" in der Lippischen Landesbibliothek Detmold. Zu den Zeichnern zählten Carl Dewitz (*1852 in Insterburg), der als Zeichenlehrer am Gymnasium in Lemgo wirkte, Emil Zeiß (*1833 in Detmold, +1910 in Schwalenberg), Zeichenlehrer am Detmolder Gymnasium und der Architekturstudent H. Wilkens, von dem keinen näheren Angaben bekannt sind. 

Die Provenienz der Glasplatten ist unbekannt; auch zur Überlieferungsgeschichte lässt sich nichts sagen. Die Glasplatten befanden sich ursprünglich in der Negativsammlung des Stadtarchivs. Vermutlich erfolgte eine Digitalisierung der Glasplatten über das Landesarchiv in Detmold, wobei dann auch die Positivabzüge erstellt wurden.  

Den Glasplatten sind Positivabzüge beigefügt. Die Benutzung erfolgt anhand der Abzüge.

 

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N 6 - Fotoalben (Laufzeit: 1900 - 1998, 39 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst Fotoalben unterschiedlichster Provenienz, die nicht einem größeren Bestand oder Nachlass zugefügt werden können. 

Inhaltlich beziehen sich die Fotoalben u. a. auf Gebäude (v.a. in Lemgo und Brake), die Lemgoer Ortsteile (u.a. Feuerwehrgerätehäuser), die Städtepartnerschaften, die Britische Besatzung in der Spiegelberg-Kaserne, die Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft, den Segelflugsport und die Begaregulierung.

 

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N 7 - Sicherungsverfilmung/Mikrofilme (21 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst Mikrofilme und Negative mit Abbildungen von Archivalien, Druckwerken, Findmitteln und Objekten mit Lemgoer Bezug, die sich aber nicht im Lemgoer Stadtarchiv befinden.

Neben diesem in Augias verzeichneten Teil des Bestandes existieren noch Sicherungsfilme/Mikrofilme von Archivalien im Bestand, die nicht verzeichnet sind. Dies umfasst die Urkundensammlung im Stadtarchiv einschließlich des zugehörigen Findbuches und Lemgoer Archivbestände, die einen besonderen Wert für genealogische Forschungen haben (u. a. Kirchenbücher, Testamente und Nachlaßakten, Militärakten einschließlich Quartierungslisten, Steuerregister, Melderegister, Ein- und Auswanderungsakten). Letztere Mikrofilmkopien wurden im Auftrag der Genealogischen Gesellschaft in Utah angefertigt. Eine entsprechende listenmäßige Aufstellung liegt den Mikrofilmen bei.

 

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N 8 - Luftbildaufnahmen (Laufzeit: 1912 - 1991, 435 Archiveinheiten)

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Der Bestand enthält Aufsicht-Luftbildaufnahmen (1945, 1967, 1971/72) und Schrägluftbildaufnahmen (1912, 1955/56, 1967/68, 1971/72, 1976, 1983, 1989) von Lemgo und seinen eingemeindeten Ortsteilen.

Die ältesten Aufnahmen im Bestand sind Schrägluftbilder von Lemgo aus dem Jahr 1912 (vermutlich Aufnahme aus einem Ballon, N 8 / 213 - N 8 / 218). Aus den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges haben sich zwei Aufsicht-Luftbildaufnahmen der amerikanischen Luftwaffe erhalten (N 8 / 400 - N 8 / 401), die noch die Einschlagkrater zeigen.

Die Aufsicht-Luftbildaufnahmen der Deutschen Luftbild liegen in den Maßstabsgrößen 1:24.000 (N 8 / 412); 1:8000 (N 8 / 418) und 1:4000 (N 8 / 423) vor. Die dahinter gesetzten Signaturen enthalten das Kartenmaterial, dass die aufgenommenen Areale/Gebietsabschnitte kartiert. Jeder überflogene Bildbereich ist mit der zugehörigen Bildstreifennummer gekennzeichnet. Aus den beiden Angaben - Maßstabsgröße und Bildstreifennummer - lassen sich die passenden Luftbildaufnahmen ermitteln. Bei den einzelnen Aufsicht-Luftbildaufnahmen sind umgekehrt auch Verweise auf das zugehörige Kartenmaterial mitangegeben.

Die Schrägluftbildaufnahmen der Westdeutschen Luftfoto Bremen umfassen Positivabzüge und Negativstreifen und zeigen verschiedene Gebiete, Straßenzüge und Gebäude. Vor allem wurden anscheinend Firmengebäude und Firmengelände abgebildet.

 

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N 9 - Fotoarchiv Fritz und Karl-Ernst Ohle (2595 Archiveinheiten, 1863 - 1981)

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Das Bildarchiv der beiden Lemgoer Fotografenmeister Fritz Ernst Ohle (1881 - 1962) und Karl Ernst Ohle (1917 - 1982) wurde als Depositum (Eigentumsvorbehalt) des Vereins Alt Lemgo e. V. 2013 an das Stadtarchiv abgegeben. Das Bildarchiv war 1989 an den Lemgoer Unternehmer Gerhard Mische verkauft worden, der den Fotobestand 2002 dem Verein Alt Lemgo schenkte.

Der Bestand setzt sich aus Glasplattennegativen, S/W-Fotoabzügen auf Karton, Fotoalben (S/W), Negativen (S/W und Color), Dias (S/W und Color) sowie losen oder gerahmten Fotoabzügen (S/W und Color) zusammen.

 

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N 10 - Fotoarchiv Gräfenstein (unerschlossen)

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Biographie

Heinrich Gräfenstein wurde 1936 in Hattorf geboren. Er ist aufgewachsen in Hannover und Lemgo und studierte von 1954 bis 1958 Design, Fotografie und Film. Seit 1960 war er selbständiger Fotograf in Bielefeld.

Inhalt

Aufnahmen (Großdias/Ektachrome) des Fotografen Heinrich Gräfenstein von Lemgoer Häusern, publiziert in verschiedenen Fotobänden (1970, 1980 und 1990). Die Fotobände sind im Stadtarchiv verfügbar.


N 11 - Fotoarchiv Pahmeier (unerschlossen)

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Biographie

Friedrich Wilhelm Pahmeier wurde am 16.03.1903 in Lemgo geboren. Von 1918 bis 1921 absolvierte er eine Malerlehre bei der Firma Helle in Detmold und war anschließend Volontär in München bei Professor Carl Troll, einem bekannten Kirchenmaler und Restaurator. 1925 legte Pahmeier die Meisterprüfung ab und war vier Jahre lang als angestellter Malermeister in Bielefeld tätig. Gleichzeitig besuchte er die dortige Kunstgewerbeschule. Friedrich Pahmeier ist ein Gründungsmitglied der Volkshochschule Bielefeld. Bevor er 1933 das väterliche Malergeschäft in Lemgo übernahm, war er einige Jahre an der Akademie für angewandte Kunst in München.

Er restaurierte im Laufe seines Berufslebens viele Fachwerkbauten in Lemgo, zusätzlich Schlösser in Schwöbber, Varenholz, Lippstadt und Wiedenbrück. Er gehörte viele Jahre dem Vorstand des Vereins Alt Lemgo an und sorgte im zuge dessen für eine Sensibilisierung des öffentlichen Interesses für Denkmalschutz. Pahmeier wies nach, dass Fehler bei der Konservierung alter Bausubstanz in wenigen Jahren das zerstören kann, was jahrhundertelang gesund war. Nach seinem, durch einen Arbeitsunfall bedingten, Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1963 veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze zu Theorie und Praxis des Denkmalschutzes. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang das Werk "Steinmetzzeichen aus dem Raum der mittleren Weser im 16. Jahrhundert". Pahmeier verstarb am 22.12.1996 in Lemgo.

 

Inhalt

Der Bestand enthält Aufnahmen (Negative) des Lemgoer Fotografen und Bauforschers Friedrich Wilhelm Pahmeier.


N 12 - Fotoarchiv Herbert Potthast (Laufzeit: 1950 - 1969, 151 Archiveinheiten)

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Der Fotobestand Herbert Potthast enthält Aufnahmen (Positive/Abzüge) aus den 1950er und 1960er Jahren. Darunter vor allem Aufnahmen des Kläschen-Jahrmarktes, des Lemgoer Wochenmarktes, der Lippischen Heimattage in Lemgo, der Dreharbeiten zum Film "Der tolle Bomberg" (1957) in Lemgo und zu einem Besuch Willy Brandts in der Stadt 1961. Daneben sind Aufnahmen Lemgoer Häuser, Plätze und Straßen enthalten.

 

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N 13 - Bauten und Straßen (Laufzeit: 1890 - 2002, 793 Archiveinheiten)

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Der vorliegende Bestand befindet sich noch im Aufbau und enthält Fotoaufnahmen (Positive) unterschiedlicher Herkunft zu Lemgoer Häusern und Straßen.

Teilweise sind auch Aufnahmen aus dem Bestand N1 enthalten, die auch im Magazin an der entsprechenden Stelle des Bestandes N1 lagern.

 

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N 14 - Fotodokumentation Planungsamt (Laufzeit: 1973 - 2003, 3561 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst farbige Dia-Aufnahmen denkmalgeschützter Gebäude in Lemgo sowie in Dia-Reproduktion Pläne, Modelle, Gebäude und Orte. Vereinzelt sind auch ältere Lemgoer Aufnahmen (u. a. Fotograf Ohle) im Bestand enthalten. Der Bestand befindet sich noch im Aufbau. Die Aufnahmen sind nach Ortsteilen und Straßen gegliedert.

 

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N 15 - Fotodokumentation Ausstellungen Stadtarchiv (Laufzeit: 1963 - 2010, 39 Archiveinheiten)

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Der Bestand enthält Fotos verschiedener Ausstellungen des Stadtarchivs. Hier sind Fotodokumentationen über die einzelnen Ausstellungen enthalten. Daneben sind im Bestand auch Fotoabzüge vorhanden, die speziell für bestimmte Ausstellungen angefertigt wurden.

 

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N 16 - Pressestelle - Büro des Bürgermeisters (1998 - 2004, 46 Archiveinheiten)

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Der Bestand enthält Positive/Abzüge und Negative von Veranstaltungen und Ereignissen in Lemgo zwischen 1998 und 2004. Themen sind vor allem die Städtepartnerschaften mit Beverley (UK) und Vandoeuvre (Frankreich), Politikerbesuche in Lemgo, die Bürgermeister Dr. Austermann und Wilmbusse, Schulen in Lemgo, Sport, Schützen und sonstige Lemgoer Motive. 

Die Aufnahmen wurden von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Pressestelle bzw. des Vorstandsstabes angefertigt. Die Ablieferung erfolgte 2013 durch 1.130.

Der Bestand befindet sich im Aufbau. Fünfzehn Fotoaufnahmen wurden bisher in der Archivdatenbank einzeln erfasst; der Rest ist vorläufig verzeichnet. Die vorläufige Verzeichnung richtet sich nach einer Abgabeliste. Insgesamt 31 Einheiten (Mappen = M) sind vorhanden. Die Bestellsignaturen beziehen sich dabei immer auf die Nummer der jeweiligen Mappe. Eine tiefergehende Verzeichnung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

 

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N 17 - Fotoarchiv Günter Rhiemeier (Lehrer, Historiker) (Laufzeit: 1800 - 2006, 1597 Archiveinheiten)

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Biographie

Günter Rhiemeier war Autor verschiedener Heimatbücher bzw. lokalgeschichtlicher Darstellungen über die Lemgoer Stadtgeschichte und Lippische Heimatgeschichte (siehe Bibliographie). Außerdem erschienen zahlreiche Aufsätze, Berichte und Abhandlungen in der heimischen Presse, der Zeitung des Lippischen Heimatbundes und in den "Lemgoer Heften" (nicht in der Bibliographie aufgenommen). 

Günter Rhiemeier wurde am 22.10.1938 in Ehrsen (Ortsteil Bad Salzuflen) geboren und starb am 02.02.2006 in Lemgo. 2004 bekam er von Landrat Friedel Heuwinkel das Bundesverdienstkreuz für sein Lebenswerk überreicht. Aufgrund einer schweren Diabetis musste er 1979 seine berufliche Tätigkeit aufgeben. Rhiemeier war ab 1967 Grundschullehrer in Schwelentrup, Hillentrup und Lieme gewesen. Vor seinem Studium (Geschichte) im Jahre 1963 in Bielefeld war er Krankenkassenverwaltungsangestellter. In seinen letzten Lebensjahren verschlechterte sich seine Sehkraft zunehmend und nach eigenen Angaben seien viele Arbeiten nur mit Hilfe seiner Frau und seines Sohnes möglich gewesen.

 

Inhalt

In diesem Bestand befinden sich Fotoabzüge und digitale Fotos, die von Günter Rhiemeier (siehe unten) selbst, seiner Frau oder von anderen Fotografen im Rahmen seiner Publikationstätigkeit angefertigt wurden. Teilweise handelt es sich auch nur um Reproaufnahmen. Die Fotoabzüge und Digitalaufnahmen weisen bereits Beschriftungen auf, die für die vorliegende Verzeichnung übernommen wurden. 

Die Fotos wurden v. a. für die Publikationen "Zwischen Bega und Biesterberg. Vom Urdorf Biest zur Lemgoer Südstadt, Lemgo 1999", "Zwischen Bega und Bredaerbruch. Von Gelmeringdorf, Ilsendorf und Barkhausen in der Lemgoer Nord-West-Stadt, Lemgo 2009" und "St. Johann in und vor Lemgo. Aus der Geschichte einer lippischen Kirchengemeinde, Detmold 1998" angefertigt und meistens auch verwendet. 

Schwerpunkt der Fotodokumentation bildet die Wirtschaftsgeschichte und Siedlungsentwicklung im Gebiet nördlich, westlich und südlich der Kernstadt. Darüberhinaus sind Fotoaufnahmen der Ortsteile Hörstmar und Trophagen enthalten. Die übrigen Ortsteile und die Lemgoer Kernstadt (innerhalb der ehemaligen Wallanlage) sind nur in Einzelfällen vertreten.

Auch in den anderen Fotobeständen des Stadtarchivs (N-Bestände) finden sich Fotos zu den oben genannten Themen.

Die Publikation "Zwischen Bega und Bredaerbruch. Von Gelmeringdorf, Ilsendorf und Barkhausen in der Lemgoer Nord-West-Stadt, Lemgo 2009" wurde nach seinem Tod aus den nachgelassenen Manuskripten und Materialien durch den Verein Alt Lemgo erstellt. Das dazu verwendete Fotomaterial wurde in digitaler Form durch Hermann Hentschel (Verein Alt Lemgo) an das Stadtarchiv abgegeben.

 

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N 18 - Fotoarchiv Ernst Rottmann (Journalist, Fotograf) (Laufzeit: 1880 - 1977, 3944 Archiveinheiten)

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Biographie

Ernst Rottmann wurde am 30.08.1904 in Lemgo geboren und ist auch hier aufgewachsen. Nach dem Abitur am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium machte er 1921 bis 1923 eine Banklehre in Lage. Im Anschluss arbeitete er bei einer Bank in Hannover, dann als Korrektor der Fachzeitschrift "Die Konditorei" im Verlag Wegener in Lemgo. 1929 erfolgte der Wechsel zur Lippischen Landeszeitung, wo er bis 1933 als Schriftleiter für den Bereich des lokalen Sports zuständig war. 1941 wurde Rottmann als Soldat einberufen. Zu diesem Zeitpunkt war er Ressortchef für den "Sport" an der "Leipziger Tageszeitung". Nach Kriegsende und Gefangenschaft begann er bei der "Lippischen Rundschau", deren Redaktion für den Kreis Lippe er bis 1966 leitete.

Nach seiner Pensionierung begann er zu fotografieren. Bis Mitte 1977 dokumentierte Rottmann die baulichen Veränderungen seiner Geburtsstadt im Zeichen der Altstadtsanierung. Ein besonderes Augenmerk richtete er zudem auf Steinmetzzeichen an den historischen Bauten und am Schloß Brake. Am 6. Februar 1978 starb Ernst Rottmann in Lemgo.

 

Inhalt

Der Bestand setzt sich aus Kleinbildabzügen / Positiven (S/W) sowie dazugehörigen Negativstreifen zusammen. Die Aufnahmen sind fast durchweg beschriftet und datiert. Die Positive und Negative sind jeweils in durchnummerierten Taschen abgelegt. Die Abzüge sind innerhalb der Taschen ebenfalls durchnummeriert. Zusätzlich gibt es Abzüge, die keinen Negativen mehr zugeordnet werden konnten. Diese lagerte Rottmann in thematisch sortierten Kisten (Fachwerkbauten, Steinmetzzeichen usw.). Diese thematische Sortierung wurde bei der Signaturvergabe beibehalten. Der größte Teil des Fotoaufnahmen ist zwischen 1968 und 1977 entstanden.

 

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N 19 - Fotoarchiv Hermann Walzer (unerschlossen)

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Es handelt sich um einen großen Fundus von Kontaktstreifenabzügen von Fotos, die vor allem in den 1950er Jahren gemacht wurden. Themen sind v.a. Veranstaltungen der Engländer, Schützenfest, Vereine und weitere Veranstaltungen.


O 01 - Tonträger (Laufzeit: 1937 - 2007, 145 Archiveinheiten)

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Der Bestand umfasst die im Stadtarchiv Lemgo archivierten Tonträger, insoweit sie keiner anderen Provenienz bzw. keinem anderen Bestand zugewiesen sind. Die Herkunft der Tonaufzeichnungen ist in vielen Fällen unklar. Vermutlich handelt es sich dabei meistens um private Mitschnitte von Ereignissen in Lemgo oder von Sendungen im Hörfunk.

Die im Bestand vorhandenen Tonbandaufnahmen der Lemgoer Rats- und Ausschusssitzungen (v. a. Hauptausschuss) wurden offensichtlich offiziell angefertigt, wobei ein Teil der Tonbänder und Tonkassetten mehrfach benutzt wurde. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich nicht alle Tonaufzeichungen von Rat- und Ausschussssitzungen erhalten haben. Diese Aufzeichnungen umfassen die Jahre 1967 - 1977, 1992 - 1993 mit Lücken. Die Inhalte der Sitzungen sind den Tagesordnungspunkten der Protokolle im Bestand D entnommen. Aufgrund archivgesetzlich-datenschutzrechtlicher Bestimmungen sind diese Tonaufnahmen zunächst gesperrt. Die Sperrfrist ist jeweils mitangegeben. Eine Sperrfristverkürzung ist möglich.

Daneben sind im Bestand Aufführungs- und Konzertmitschnitte der Marienkantorei Lemgo enthalten (siehe auch NL 12 mit dem Hauptteil der Tonaufnahmen). Beiträge zur Lemgoer Stadtgeschichte und Hexenverfolgung sind Teile des Bestandes. Besonderheiten sind der Tonbandmitschnitt des Besuches der britischen König Elisabeth II. in Lemgo 1980 (Nr. 20) und der Radiobeitrag "Werkpause" von 1937, übertragen aus den Werkshallen der Leinenweberei Kracht (Nr. 128). Liegen entsprechende Digitalisate vor, so ist dies bei den Verzeichnungseinheiten vermerkt.

 

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O 02 - Filme (Laufzeit: 1960 - 2015, 101 Archiveinheiten)

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Dieser Bestand umfasst die im Stadtarchiv Lemgo archivierten Filme, die aufgrund ihrer Provenienz und ihres Umfanges keine eigenständige Bestandsbildung rechtfertigen. Darunter befinden sich neben Fernsehmitschnitten von Sendungen oder Beiträgen über Lemgo (v.a. in Bezug auf Hexen) auf VHS-Kassette auch DVD's (u.a. über Maria Rampendal, den Schützenverein oder Überspielungen von alten Medien), sowie vereinzelt auch Filmspulen.

 

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P - Plakate (Laufzeit: 1866 - 2013, 1123 Archiveinheiten)

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Der Bestand Plakate umfasst Plakate von städtischen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen sowie privaten Organisationen und Vereinen. Inhaltlich geht es vor allem um kulturelle, kirchliche und musikalische Veranstaltungen und Ausstellungen. Sportliche Ereignisse und politische Wahlwerbung sind ebenfalls vertreten. 

 

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