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Süsterhaus - Stadtarchiv Lemgo

Unsere Öffnungszeiten

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Aktuelles:

Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv am 29. März 2019

Das Stadtarchiv zeigt innerhalb der Reihe "Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv" in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo Beispiele aus seinen nichtamtlichen Sammlungen, die von Lemgoer Bürger/innen, Vereinen, Gruppen oder Organisationen abgegeben wurden und Teil der Überlieferung zur Stadtgeschichte sind. Ihre Inhalte, Bedeutung und Benutzungsmöglichkeiten werden kurz erläutert.

Der nächste Termin ist der 29. März 2017 um 19 Uhr im Stadtarchiv Lemgo (Süsterhaus, Rampendal 20a, hinter der Sparkasse). Schwerpunkt wird die Überlieferung der politischen Parteien im Stadtarchiv sein.

Nächste Termine der Reihe: 03. Mai 2017 und 21. Juni 2017, jeweils 19 Uhr im Stadtarchiv.


Digitale Angebote des Stadtarchivs Lemgo – Hexenprozessakten und weitere Bestände vollständig digitalisiert

Die seit 2015 durchgeführte Schutzdigitalisierung der Lemgoer Altbestände und deren Onlinestellung haben Fortschritte gemacht. Inzwischen ist der Bestand der Lemgoer Hexenprozessakten mit 232 Einheiten vollständig digitalisiert und die Akten online einsehbar. Damit ist ein zentraler und überregional bekannter Bestand zeitgemäß benutzbar. Daneben konnte auch der Bestand des Lemgoer Geistlichen Gerichts (mit 170 Einheiten) in gleicher Weise digitalisiert und online zugänglich gemacht werden. Dieser Bestand ist bisher wenig bis gar nicht genutzt worden, stellt aber eine historische Besonderheit dar. Das landesherrliche (reformierte) Konsistorium für Lippe in Detmold war nur in zweiter Instanz für Lemgo zuständig. In erster Instanz urteilte das städtisch kontrollierte und lutherisch geprägte Kirchengericht in Lemgo als Ausdruck des städtischen Kirchenregi-mentes. Im Röhrentruper Rezess von 1617 hatte die Stadt Lemgo dieses Recht ausdrück-lich vom lippischen Landesherrn bestätigt bekommen. Erst 1854 wurden die Konfessionen in Lippe (lutherisch, refomiert und katholisch) gleichgestellt und damit die konfessionelle und politische Sonderrolle Lemgos mit einem eigenen Kirchengericht aufgehoben.

Außerdem konnten kleinere Bestände wie die Sammlung von Eheverträgen und Eheverschreibungen sowie Erlaubnisse zur Eheschließung Lemgoer Bürger digitalisiert werden (16 Einheiten). Ohne eine derartige Bescheinigung war eine Eheschließung vor den Geistlichen nicht möglich. Auch die Protokollbücher und Akten des Bauermeistergerichtes sind nun online einsehbar (14 Einheiten). Bei den Bauerschaften handelte es sich um Sondergemeinden innerhalb der Stadtgemeinde. Jeder Bauerschaft stand in Lemgo ein Bauermeister vor. Die Bauermeister waren zuständig für Nachbarschaftskonflikte, insbesondere wenn sich diese aus Baumaßnahmen ergaben. Sie konnten außerdem Streitigkeiten in der Feldmark gütlich beilegen, führten die Aufsicht über die Huden, Hecken, Zäune, Wege, Triften und Stege und kümmerten sich um die Instandhaltung der Befestigungsanlagen.

Für Familienforscher und Genealogen sicherlich interessant: auch die Namensverzeichnisse zu den Personenstandsregistern des Lemgoer Standesamtes, soweit sie sich im Stadtarchiv befinden, sind nun online im Internet (226 Einheiten). Damit kann jeder auch zu Hause überprüfen, ob es Geburtsurkunden, Sterbeurkunden oder Heiratsurkunden zu einer Person im Archiv gibt. Die Reihe wird jährlich fortgesetzt und aktualisiert.

Bei Bedarf stellt das Stadtarchiv die Digitalisate einzelner Verzeichnungseinheiten (Akten oder Amtsbücher) auch kostenlos zum Download bereit. Bitte schreiben Sie dafür eine kurze Mail an das Stadtarchiv unter Nennung der gewünschten Bestellsignatur. Sie erhalten dann baldmöglichst einen Download-Link.

Neben den bisherigen Online-Findbüchern auf dem Archivportal archiv.nrw.de bieten wir die Findmittel auch online über die Website des Stadtarchivs innerhalb der Beständeübersicht als PDF-Dateien zum Download an.


Émile Gallé – Japonismus und Jugendstil. Ausstellung im Stadtarchiv vom 8. März bis 28. April 2017

Die Städtepartnerschaft Vandoeuvre-lés-Nancy und Lemgo präsentiert vom 8. März bis 28. April 2017 im Stadtarchiv die Kabinettausstellung „Émile Gallé – Japonismus und Jugendstil“. Der Keramiker, Glasmacher und Kunsttischler Émile Gallé (1846-1904) aus Nancy übernahm in seinen Werken Muster aus japanischen Drucken und verwendete sie für eine durch den europäischen Jugendstil inspirierte Ornamentik. Vorskizzen, Entwürfe zur Durchführung von Vasen und Mobiliar sowie alte Aufnahmen werden hier zum ersten Male ausgestellt. Eröffnung ist am 8. März um 19 Uhr in den Räumen des Stadtarchivs. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Öffnungszeiten der Ausstellung: siehe Öffnungszeiten Stadtarchiv.


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Aufrufe:

Fragebogenaktion zur Überlieferung der Vereine in Lemgo

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Ehrenamt

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