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Aktivitäten 2017

Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv am 1. März 2017

Das Stadtarchiv zeigt innerhalb der Reihe "Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv" in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo an vier Terminen Beispiele aus seinen nichtamtlichen Sammlungen, die von Lemgoer Bürger/innen, Vereinen, Gruppen oder Organisationen abgegeben wurden und Teil der Überlieferung zur Stadtgeschichte sind. Ihre Inhalte, Bedeutung und Benutzungsmöglichkeiten werden kurz erläutert.

Beginn ist um 19 Uhr am 1. März 2017 im Stadtarchiv Lemgo (Rampendal 20a)

Weitere Termine sind am 29. März 2017, 03. Mai 2017 und 21.Juni 2017, jeweils 19 Uhr im Stadtarchiv.


Familienforschung in Lemgo – Tipps und Ratschläge für Genealogen und Ahnenforscher am 5. März 2017

Erfahrene Genealogen und Archivare geben Tipps und Ratschläge bei der Suche auf den Spuren der eigenen Ahnen. Ihre Fragen und Wünsche sind willkommen. Während der Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, Ihre Fragen auf Karten anonym abzugeben oder direkt zu stellen. Gerne können Sie diese auch schon vor der Veranstaltung beim Stadtarchiv Lemgo einreichen (stadtarchiv@lemgo.de). Für Kuchen und Getränke ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo und findet am 5. März 2017 um 15 Uhr im Großen Sitzungssaal des Lemgoer Rathauses am Marktplatz statt.


Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv am 29. März 2017

Das Stadtarchiv zeigt innerhalb der Reihe "Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv" in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo Beispiele aus seinen nichtamtlichen Sammlungen, die von Lemgoer Bürger/innen, Vereinen, Gruppen oder Organisationen abgegeben wurden und Teil der Überlieferung zur Stadtgeschichte sind. Ihre Inhalte, Bedeutung und Benutzungsmöglichkeiten werden kurz erläutert.

Der nächste Termin ist der 29. März 2017 um 19 Uhr im Stadtarchiv Lemgo (Süsterhaus, Rampendal 20a, hinter der Sparkasse). Schwerpunkt wird die Überlieferung der politischen Parteien im Stadtarchiv sein.

Nächste Termine der Reihe: 03. Mai 2017 und 21. Juni 2017, jeweils 19 Uhr im Stadtarchiv.


Digitale Angebote des Stadtarchivs Lemgo – Hexenprozessakten und weitere Bestände vollständig digitalisiert

Die seit 2015 durchgeführte Schutzdigitalisierung der Lemgoer Altbestände und deren Onlinestellung haben Fortschritte gemacht. Inzwischen ist der Bestand der Lemgoer Hexenprozessakten mit 232 Einheiten vollständig digitalisiert und die Akten online einsehbar. Damit ist ein zentraler und überregional bekannter Bestand zeitgemäß benutzbar. Daneben konnte auch der Bestand des Lemgoer Geistlichen Gerichts (mit 170 Einheiten) in gleicher Weise digitalisiert und online zugänglich gemacht werden. Dieser Bestand ist bisher wenig bis gar nicht genutzt worden, stellt aber eine historische Besonderheit dar. Das landesherrliche (reformierte) Konsistorium für Lippe in Detmold war nur in zweiter Instanz für Lemgo zuständig. In erster Instanz urteilte das städtisch kontrollierte und lutherisch geprägte Kirchengericht in Lemgo als Ausdruck des städtischen Kirchenregimentes. Im Röhrentruper Rezess von 1617 hatte die Stadt Lemgo dieses Recht ausdrücklich vom lippischen Landesherrn bestätigt bekommen. Erst 1854 wurden die Konfessionen in Lippe (lutherisch, refomiert und katholisch) gleichgestellt und damit die konfessionelle und politische Sonderrolle Lemgos mit einem eigenen Kirchengericht aufgehoben.

Außerdem konnten kleinere Bestände wie die Sammlung von Eheverträgen und Eheverschreibungen sowie Erlaubnisse zur Eheschließung Lemgoer Bürger digitalisiert werden (16 Einheiten). Ohne eine derartige Bescheinigung war eine Eheschließung vor den Geistlichen nicht möglich. Auch die Protokollbücher und Akten des Bauermeistergerichtes sind nun online einsehbar (14 Einheiten). Bei den Bauerschaften handelte es sich um Sondergemeinden innerhalb der Stadtgemeinde. Jeder Bauerschaft stand in Lemgo ein Bauermeister vor. Die Bauermeister waren zuständig für Nachbarschaftskonflikte, insbesondere wenn sich diese aus Baumaßnahmen ergaben. Sie konnten außerdem Streitigkeiten in der Feldmark gütlich beilegen, führten die Aufsicht über die Huden, Hecken, Zäune, Wege, Triften und Stege und kümmerten sich um die Instandhaltung der Befestigungsanlagen.

Für Familienforscher und Genealogen sicherlich interessant: auch die Namensverzeichnisse zu den Personenstandsregistern des Lemgoer Standesamtes, soweit sie sich im Stadtarchiv befinden, sind nun online im Internet (226 Einheiten). Damit kann jeder auch zu Hause überprüfen, ob es Geburtsurkunden, Sterbeurkunden oder Heiratsurkunden zu einer Person im Archiv gibt. Die Reihe wird jährlich fortgesetzt und aktualisiert.

Bei Bedarf stellt das Stadtarchiv die Digitalisate einzelner Verzeichnungseinheiten (Akten oder Amtsbücher) auch kostenlos zum Download bereit. Bitte schreiben Sie dafür eine kurze Mail an das Stadtarchiv unter Nennung der gewünschten Bestellsignatur. Sie erhalten dann baldmöglichst einen Download-Link.

Neben den bisherigen Online-Findbüchern auf dem Archivportal archiv.nrw.de bieten wir die Findmittel auch online über die Website des Stadtarchivs innerhalb der Beständeübersicht als PDF-Dateien zum Download an.


Ehemaliger Leiter des Lemgoer Archiv- und Museumsamtes Herbert Stöwer verstorben

Herbert Stöwer bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand, 27.07.1990 (StaL Fotosammlung)

Am 29. März 2017 ist der ehemalige Leiter des Archiv- und Museumsamtes Lemgo Herbert Stöwer verstorben.

Herbert Stöwer wurde am 5. Juli 1928 in Wiescherhöfen (Kreis Unna) bei Hamm geboren. Ab 1938 besuchte er das Gymnasium Leopoldinum in Detmold.  Die Einberufung zum Kriegshilfeeinsatz als Luftwaffenhelfer von 1944 bis 1945 unterbrach seine Schullaufbahn, so dass er erst 1947 das Abitur am Leopoldinum nachholen konnte. Von 1949 bis 1952 absolvierte er die Ausbildung für den gehobenen Archivdienst am damaligen Lippischen Landesarchiv in Detmold und legte die Laufbahnprüfung 1952 erfolgreich ab. Anschließend war er bis 1978 am Landesarchiv, später Staatsarchiv Detmold, zunächst als Archivinspektor und zuletzt als Staatsarchivoberamtsrat beschäftigt. 1978 übernahm er die Leitung des Stadtarchivs Paderborn, von wo aus er 1981 nach Lemgo als Leiter des damaligen neu geschaffenen Archiv-und Museumsamtes wechselte. Stöwer war damit der erste hauptamtliche Facharchiver in der Alten Hansestadt und trat die Nachfolge des nebenamtlichen Historikers und Gymnasiallehrers Dr. Hans Hoppe an. 1990 trat er als städtischer Oberarchivrat in den Ruhestand. Seine Lemgoer Dienstzeit prägten vor allen Dingen die räumlichen Unterbringungsprobleme des Stadtarchivs (Sanierung Süsterhaus, zeitweise Unterbringung im Wippermannschen Torhaus), Ausbau der städtischen Museumslandschaft (Eichenmüllerhaus, Frenkelhaus) und das 800jährige Stadtjubiläum 1990 mit zahlreichen Veröffentlichungen und Veranstaltungen. In seiner Zeit erhielt das Archiv- und Museumsamt zwei eigene Veröffentlichungsreihen: "Forum Lemgo" und "Beiträge zur Geschichte der Stadt Lemgo".

Herbert Stöwer war in zahlreichen (historischen) Vereinen und Verbänden ehrenamtlich aktiv, u. a. als Mitglied  der Historischen Kommission für Westfalen, in der Fachstelle Geschichte des Lippischen Heimatbundes,  Beiratsmitglied des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe (NHV) und zeitweiser Vorsitzender der Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft. Daneben war er langjähriger Herausgeber der Reihe "Lippische Geschichtsquellen".

Eine Bibliographie seiner Veröffentlichungen liegt bis 1987 vor und kann hier als PDF-Datei eingesehen werden. Für die Zeit danach sei auf die Lippische Regionaldokumentation der Lippischen Landesbibliothek in Detmold verwiesen.

Noch 2015 übergab er bewusst - als sein Krankheitszustand dies noch zuließ - seinen wissenschaftlichen Nachlass dem Stadtarchiv Lemgo.

Unsere Anteilnahme gilt den Familienangehörigen.


Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv am 3. Mai 2017

Das Stadtarchiv zeigt innerhalb der Reihe "Aus dem Magazin geholt! – Neues im Stadtarchiv" in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo Beispiele aus seinen nichtamtlichen Sammlungen, die von Lemgoer Bürger/innen, Vereinen, Gruppen oder Organisationen abgegeben wurden und Teil der Überlieferung zur Stadtgeschichte sind. Ihre Inhalte, Bedeutung und Benutzungsmöglichkeiten werden kurz erläutert.

Der nächste Termin ist der 3. Mai 2017 um 19 Uhr im Stadtarchiv Lemgo (Süsterhaus, Rampendal 20a, hinter der Sparkasse). 

Schwerpunkt am 3. Mai wird die filmische Überlieferung über Lemgo im Stadtarchiv sein. Dabei werden v. a. Beispiele aus der Digitalisierungsaktion „Das private Filmerbe Lemgos sichern“ 2016 gezeigt.


Émile Gallé – Japonismus und Jugendstil. Ausstellung im Stadtarchiv vom 8. März bis 28. April 2017 (bis 06. Mai 2017 verlängert!)

Die Städtepartnerschaft Vandoeuvre-lés-Nancy und Lemgo präsentiert vom 8. März bis 28. April 2017 im Stadtarchiv die Kabinettausstellung „Émile Gallé – Japonismus und Jugendstil“. Der Keramiker, Glasmacher und Kunsttischler Émile Gallé (1846-1904) aus Nancy übernahm in seinen Werken Muster aus japanischen Drucken und verwendete sie für eine durch den europäischen Jugendstil inspirierte Ornamentik. Vorskizzen, Entwürfe zur Durchführung von Vasen und Mobiliar sowie alte Aufnahmen werden hier zum ersten Male ausgestellt. Eröffnung ist am 8. März um 19 Uhr in den Räumen des Stadtarchivs. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Hinweis: Die Ausstellung ist um eine Woche zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs verlängert und kann zusätzlich auch am Samstag, den 6. Mai 2017 von 14 bis 17 Uhr letztmalig besucht werden!


Bilderabend im Stadtarchiv am 31. Mai 2017 um 19 Uhr

Das Stadtarchiv Lemgo verwahrt umfangreiche Fotobestände, die die Geschichte der Stadt und ihrer Ortsteile dokumentieren. Neben Häuseransichten aus verschiedenen Jahrzehnten sind auch Ereignisse und Personen abgebildet. Die Bandbreite der bildlichen Überlieferung soll exemplarisch vorgestellt und erläutert werden. Dabei können Sie selbst noch mitwirken, denn längst nicht alle Motive und Personen sind bestimmt oder datiert. Möglichkeiten der Nutzung werden auch erläutert. 

Schwerpunkt des Vortrages am 31. Mai 2017 wird der 2016 ins Stadtarchiv gelangte Fotobestand Hermann Walzer sein, der insbesondere S/W-Aufnahmen aus dem Lemgo der 1950er Jahren zeigt und bisher noch weitgehend unbekannt ist.

Beginn ist um 19 Uhr im Süsterhaus (Rampendal 20a, hinter der Sparkasse). Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo.


Stadtarchiv sucht persönliche Erinnerungen an die 50’er Jahre in Lemgo

Das Stadtarchiv Lemgo zeigt ab dem 28. Juni 2017 eine Archivausstellung zu Lemgo in den 1950er Jahren. Dabei sollen Fotoaufnahmen, Zeitungsausschnitte und Dokumente aus den Beständen des Stadtarchivs präsentiert werden. Einen zentralen Bestand für die Ausstellung bildet das Fotoarchiv Hermann Walzer, das einen umfangreichen Fundus an Bildmaterial zu Lemgo in den 50’er Jahre bietet.

Daneben möchte das Stadtarchiv aber auch die persönlichen Erinnerungen der Lemgoerinnen und Lemgoer zur Sprache bringen, die sich mit zeittypischen Gegenständen verbinden. Interessant sind Objekte, die Bezüge zu  Kindheit, Jugend, Schule, Freizeit, Musikgeschmack, Literatur, Wohnen oder Kleidung in den 1950er Jahren haben. Wenn Sie zu den Gegenständen noch eine kleine Geschichte wissen, dann wäre dies genau das Richtige für die Ausstellung. Beides würden wir ausstellen wollen. Aufgrund der begrenzten Präsentationsmöglichkeiten können wir aber nur kleine Objekte im Original präsentieren. Gerne nehmen wir aber Fotografien größerer Objekte für die Ausstellung auf. Bei Bedarf fertigen wir die Aufnahmen auch selbst an. Nach Ende der Ausstellung würden Sie die Originale natürlich wieder zurückerhalten.

Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Stadtarchiv, gerne auch per E-Mail.

Stadtarchiv
Süsterhaus
Rampendal 20a
32657 Lemgo
stadtarchiv(at)lemgo.de

Stadtplan (Link)

Leitung:

Marcel Oeben
Tel. 0 52 61 - 21 34 13
Fax 0 52 61 - 21 31 61
m.oeben(at)lemgo.de

Mitarbeiter:

Marcel Abels
0 52 61 - 21 32 75
Fax 0 52 61 - 21 31 61
stadtarchiv(at)lemgo.de